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Aktuelles von der Lungenstiftung

Tabaksteuer steigt: Lungenmediziner begrüßen Beschluss als wichtigen Schritt für die Gesundheit

Prof. Wolfram Windisch und Prof. Natascha Sommer

Alle vier Minuten stirbt in Deutschland statistisch gesehen ein Mensch an den Folgen des Rauchens. Deshalb begrüßen die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), die Deutsche Atemwegsliga (DAL) und die Deutsche Lungenstiftung (DLS) ausdrücklich die am Freitag beschlossene Erhöhung der Tabaksteuer. Für die drei Verbände ist die Entscheidung ein wichtiger Schritt, um den Tabakkonsum nachhaltig zu senken und damit schwere Erkrankungen und vorzeitige Todesfälle zu verhindern. Besonders junge Menschen könnten von den künftig deutlich höheren Preisen gesundheitlich profitieren – nämlich dann, wenn sie erst gar nicht in die Nikotinsucht geraten.

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Klinische und experimentelle Pneumologie: Deutsche Lungenstiftung schreibt Dissertationspreise über insgesamt 6.000 Euro aus

Die Preisträger dieses Jahres: Dr. med. Niklas Hörsting aus Münster gewann den Dissertationspreis für experimentelle Forschung und Dr. med. Hilal Ersöz aus Heidelberg den Preis für klinische Forschung.

Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Lungenerkrankungen. Um die Erforschung dieser Volkskrankheiten weiter voranzutreiben, schreibt die Deutsche Lungenstiftung (DLS) nun bereits zum 30. Mal den Deutschen Dissertationspreis Pneumologie aus. Ausgezeichnet werden die beste klinische wie auch die beste experimentelle Dissertation auf dem Gesamtgebiet der Pneumologie – dotiert mit jeweils 3.000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 15. Dezember 2026.

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Lungenkrebs: „Es ist nie zu spät, das eigene Risiko zu senken“

Professor Christian Taube

Die gute Nachricht zum Welt-Lungenkrebstag: Früh entdeckt ist Lungenkrebs heute oft gut behandelbar. Auch für Menschen mit einer fortgeschrittenen Erkrankung stehen immer bessere Therapien zur Verfügung. Rund 60.000 Menschen erhalten in Deutschland jedes Jahr die Diagnose Lungenkrebs – damit gehört die Erkrankung zu den drei häufigsten Krebsdiagnosen. Ziel für die kommenden Jahre ist es, die Zahl der Neuerkrankungen deutlich zu senken und Tumore früher zu entdecken. Professor Christian Taube (Foto), Direktor der Klinik für Pneumologie an der Universitätsmedizin Essen und Vorstandsmitglied der Deutschen Atemwegsliga (DAL) sowie der Deutschen Lungenstiftung (DLS), über Früherkennung, Rauchstopp und den Faktor Zeit.

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Gesunde Lunge: Schülerinnen und Schüler von der Deutschen Lungenstiftung ausgezeichnet

Gewinner:innen des Schülerpreises 2026

Zeichnungen, Malereien, Filmbeiträge bis hin zu Workshop-Angeboten: Mehr als 50 Beiträge von Schülerinnen und Schülern ganz unterschiedlicher Schulformen wurden in diesem Jahr für den Kreativwettbewerb der Deutschen Lungenstiftung (DLS) eingereicht. Die Arbeiten kommen aus ganz Deutschland und stehen unter dem Motto „Atme ein, atme aus – Lungengesundheit ein Leben lang!“. Die Gewinner wurden jetzt beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in München geehrt. „Es ist sehr beeindruckend, mit welcher großen Kreativität und gleichzeitig Ernsthaftigkeit sich die jungen Menschen mit dem Thema Lungengesundheit auseinandersetzen. Auch die diesjährigen Gewinner-Projekte strotzen wieder vor großer Vielfalt – das freut uns sehr!“, sagte Jury- und DLS-Vorstandsmitglied Dr. Barbara Weckler.

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Mikrobiom bei Frühgeborenen: PD Dr. Mats Ingmar Fortmann erhält Johannes-Wenner-Forschungspreis

PD Dr. Mats Ingmar Fortmann erhält Johannes-Wenner-Forschungspreis

Für seine zukunftsweisende Forschung zur Rolle des Mikrobioms, die Gesamtheit aller Mikroorganismen im und auf dem menschlichen Körper, erhält PD Dr. Mats Ingmar Fortmann vom Universitätsklinikum Lübeck den Johannes-Wenner-Forschungspreis 2026 der Deutschen Lungenstiftung (DLS) und der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP). Vor dem Hintergrund, dass etwa die Hälfte der extrem frühgeborenen Kinder mit einem Geburtsgewicht unter 1.000 Gramm chronische Lungenerkrankungen entwickelt, untersuchte der Kinderarzt mit seinem Team frühe Einflussfaktoren und Biomarker, um betroffene Kinder möglichst früh unterstützen zu können. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wurde am Freitagnachmittag im Rahmen der GPP-Jahrestagung in Berlin verliehen.

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Medienpreis der Deutschen Lungenstiftung: Ausgezeichnete Beiträge vom SRF, BR und der SZ

Erster Platz beim Medienpreis der Deutschen Lungenstiftung 2026

Die Deutsche Lungenstiftung (DLS) hat im Rahmen des aktuell stattfindenden Pneumologie-Kongresses in München den mit insgesamt 5.000 Euro dotierten „Medienpreis der Lungenstiftung“ verliehen. Den ersten Preis über 3.000 Euro erhielt SRF-Redakteur Nicolas Fäs vom Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) für „Rauchstopp“, einen Selbstversuch im Video-Format. Der zweite Preis über 2.000 Euro ging an die freie Journalistin Tanja von Ungern-Sternberg aus München für ihre Dokumentation im Bayerischen Rundfunk (BR) „Lebenslinien: Statistisch bin ich unsterblich“ über einen Mukoviszidose-Erkrankten. Einen Sonderpreis über 1.000 Euro gewann Dr. Vivian Pasquet aus Hamburg für ihren Beitrag „Langer Atem“ über das Leben eines Menschen in einer Beatmungsmaschine, erschienen in der Süddeutschen Zeitung (SZ).

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Deutscher Dissertationspreis Pneumologie für Dr. Hilal Ersöz: Forschung zu geschlechtsspezifischen Unterschieden beim Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ausgezeichnet

Dr. Hilal Ersöz

Beste klinische Forschungsarbeit: Dr. med. Hilal Ersöz, Assistenzärztin in der Thoraxklinik des Uniklinikums Heidelberg, erhält den Deutschen Dissertationspreis Pneumologie 2026 der Deutschen Lungenstiftung (DLS). Die Preisträgerin untersuchte geschlechtsspezifische Unterschiede bei der seltenen Stoffwechselerkrankung Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (AATM) und hat wertvolle neue Erkenntnisse gewonnen. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wurde heute beim Pneumologie-Kongress in München feierlich überreicht.
Jurymitglied Prof. Kathrin Kahnert lobte die Leistung der ausgezeichneten Arbeit: „Die Dissertation von Dr. Hilal Ersöz zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in der Analyse großer Registerdaten liegt. Besonders der Fokus auf geschlechtsspezifische Unterschiede liefert wichtige Hinweise für zukünftige Forschung und für eine stärker individualisierte pneumologische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit seltenen Erkrankungen wie AATM.“

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Experimentelle Forschung: Dr. Niklas Hörsting erhält Deutschen Dissertationspreis Pneumologie für neue Einsichten zur Genetik der Atemwegserkrankung PCD

Dr. Niklas Hörsting

Für seine wegweisende Arbeit zur seltenen Atemwegserkrankung Primäre Ciliäre Dyskinesie (PCD) erhält Dr. med. Niklas Hörsting (Foto) den Dissertationspreis für experimentelle Forschung der Deutschen Lungenstiftung (DLS). „Dem Preisträger gelang es, durch genetische Analysen in Kombination mit funktionellen Experimenten neue mit der PCD assoziierte Gene zu identifizieren. Damit schafft er auch eine wichtige Grundlage für eine Verbesserung der Diagnostik“, würdigt Jurymitglied Prof. Kathrin Kahnert bei der heutigen Preisverleihung im Rahmen des Pneumologie-Kongresses in München. Entstanden ist die Promotionsarbeit im Labor für Zilienforschung des Universitätsklinikums Münster unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Heymut Omran.

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