Aktuelles Detailansicht
Medienpreis der Lungenstiftung – die Preisträger stehen fest
Es begann mit einem Rekord: So viele Bewerbungen gab es beim Wilhelm und Ingeborg Roloff-Preis (WIR-Preis) der Deutschen Lungenstiftung noch nie. Die Jury war erfreut über die starke Resonanz und machte sich gern an die Arbeit, nicht weniger als 31 Beiträge aus Presse, Hörfunk und Fernsehen der Jahre 2007 und 2008 zu beurteilen, in denen sich Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten mit drängenden Fragen der Lungenheilkunde beschäftigt hatten. Am 13. Februar, bei einem Treffen aller fünf Jurymitglieder in der Gutenbergstadt Eltville am Rhein, fiel dann die Entscheidung. Nach ausführlichen Beratungen, bei denen offen und sachkundig anhand medizinischer und journalistischer Kriterien über sämtliche Bewerbungen gesprochen wurde, wurden nach einem Punkteverfahren einvernehmlich folgende Preisträger bestimmt:
Der 1. Preis mit einer Zuwendung von 2500 Euro geht an Volkart Wildermuth (Berlin) für die Radiosendung „Arme sterben früher – die Rückkehr Tuberkulose“; sie wurde am 18. März 2007 im Deutschlandfunk ausgestrahlt.
Zwei zweite Preise von jeweils 1500 Euro erhalten gemeinsam Katharina Haagen und Steffen Schrottka (München) für den Fernsehbeitrag „Im Kopf des Rauchers“, produziert durch „Welt der Wunder“ und gesendet am 2. März 2008 auf RTL 2
sowie
Georg Rüschemeyer (Nijmegen) für sein Feature zur Lungentuberkulose mit dem Titel „Eine Geissel kehrt zurück“, veröffentlicht auf einer Doppelseite in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ vom 25. Februar 2007.
Die Preise werden am 18. März 2009 bei der Eröffnung des 50. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin in Mannheim (CC Rosengarten) vergeben. Die Laudatio wird der Ehrenpräsident der Deutschen Lungenstiftung, Professor Helmut Fabel, halten.
Mehr zur Ausschreibung des nächsten Medienpreises, zu dessen Kriterien und zur Jury ab 19.März auf dieser Homepage. Bewerbungsschluss ist der 10. Januar 2011.


